Erneuerbare Energien gegen die Finanzkrise

Greeenpeace hat jetzt eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, daß durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Folgen der internationalen Finanzkrise eingedämmt werden könnten.
Nach der Greenpeace-Studie müsste der Ausbau der Erneuerbaren Energien schneller als bisher voran getrieben werden, um eine grösstmögliche Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle oder Gas zu erreichen oder diese gar ganz zu ersetzen. Auf diese Weise könnten bis zum Jahr 2030 mehr als 18 Billionen Dollar an Brennstoffkosten eingespart werden. Die Hälfte dieser Ersparnis müsse laut Greenpeace wieder in den Ausbau der Erneuerbaren Energien fliessen. Auf diese Weise könnten die Erneuerbaren Energien wie nun schon die Windenergie volständig wirtschaftlich sein. Greenpeace möchte bis 2050 56 Prozent des weltweiten Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien beziehen. Bei Strom soll der Anteil aus Wasserkraft oder Solarenergie 70 Prozent betragen. Auf diese Weise könnten auch die jährlichen CO2-Emissionen von jetzt 3,8 Tonnen pro Person auf lediglich 1,2 Tonnen sinken.
Ehrgeizige Ziele, aber langsam scheint sich das Bewusstsein für einen Energiewandel auch jenseits des grossen Teichs durchzusetzen - wenn der nächste Präsident der USA Barack Obama heisst, stehen die Chancen nicht schlecht, daß auch die Vereinigten Staaten eine Vorreiterrolle im Ausbau der Erneuerbaren Energien einnehmen werden.

Leave a Reply

z