Wer überlegt, in Solarenergie zu investieren, der sollte dies nun in die Tat umsetzen. Denn die Preise für Solarkollektoren sind in den letzten zwei Jahren enorm gesunken.
Jedoch sinkt auch die Einspeisevergütung für Solarenergie von Jahr zu Jahr, jedoch nicht in dem Maße wie die Preise für Solaranlagen. So verspricht der Bau einer Solarenergie immer noch eine gute Rendite für die nächsten 20 Jahre. Und da die Anschaffungskosten gesunken sind, kommt man noch früher als noch vor einigen Jahren in die Gewinnzone, den Zeitpunkt also, ab dem man nur noch von der eingespeisten Energie profitiert. Und selbst wenn eines Tages Solarenergie nicht mehr gefördert werden würde, ist angesichts der steigenden Energiepreise eine Energieautarkie durch die Anlage auf dem Dach oder im Garten nicht zu verachten. Für Solaranlagen, die in diesem Jahr errichtet werden, garantiert der Staat die nächsten 20 Jahre die Abnahme für einen Preis von 39,14 Cent je Kilowattstunde Strom. Die Stiftung Warentest unterzog nun einem Test auf die Rentabilität von Solarinvestments und kam zu dem Schluss, dass Solaranlagen an Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung eine jährliche Rendite von 6,5 bis 7,3 Prozent abwerfen. Die Berechnung erfolgte auf Basis eines Anlagenpreises von 3250 Euro pro Kilowatt Leistung und einem jährlichen Stromertrag von 850 bis 900 Kilowattstunden pro Kilowatt in der Spitze. Dies liegt etwa bei der doppelten Summe von der Verzinsung für Sparbücher oder ähnliche Anlageformen. Die nächste Senkung der Förderung für die Einspeisung von Solarenergie wird wohl schätzungsweise in der Mitte diesen Jahres erfolgen. spätestens bis zum Frühjahr sollten Sie also Ihre neue Anlage installiert haben, wenn Sie noch von der aktuellen Förderung profitieren wollen. Machen Sie dieses Frühjahr doch einfach zu Ihrem Solarfrühjahr!
Januar 8th, 2010 | Posted in Allgemeines | No Comments
Bei der Eröffnung einer Solaranlage in Weiterstadt im hessischen Kreis Darmstadt-Dieburg forderte die hessische Energieministerin Silke Lautenschläger, den Anteil an Solarenergie am Gesamtenergieaufkommen zu erhöhen.
Das sind relativ ungewohnte Töne für eine CDU-Politikerin, da die schwarz-gelbe Koalition in Belrin sich gerade anschickt, die solarenergie ins Hintertreffen geraten zu lassen und stattdessen lieber der Atomlobby in die Hände spielt. Lautenschläger hat anscheinend die Wichtigkeit der Energiewende, im Gegensatz zu vielen ihrer Parteikollegen, erkannt zu haben. “Das Potenzial, das in der Solarenergie liegt, gilt es auszubauen”, betonte die Energieministerin diesen Montag in Weiterstadt. Die Solarenergie sei Co2 neutral und emissionsfrei. Die neu eröffnete Photovoltaikanlage im hessischen Weiterstadt soll künftig 565 000 Kilowattstunden Solarenergie liefern, das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 125 Haushalten.
Derzeit liegt der Anteil der Solarenergie in Hessen bei etwa 6 Prozent.
Dezember 17th, 2009 | Posted in News | No Comments
Die Solarenergie erfreut sich wachsender Beliebtheit,leider auch in kriminellen Kreisen.
Das Landeskriminalamt teilte gestern am Beispiel von Mechklenburg-Vorpommern mit, dass sich der Diebstahl von Solaranlagen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt habe. Diese Jahr seien bereits 16 Fälle mit einem Gesamtschaden von 800000 Euro angezeigt worden. Dei meisten Solaranlagen wurden in der Stadt Neubrandenburg geklaut, hier fielen 9 Solaranlagen in Diebeshände. Auf Dächer montierte Solaranlagen waren das Hauptziel der Diebe, aber auch Solaranlagen aus Gerätehallen oder aus dem Bestand eines Solarparks wurden geklaut. Das LKA gab Solaranlagenbesitzern den Tipp, ihre Anlagen besser zu schützen, beispielsweise mit Videoüberwachung.
Dezember 5th, 2009 | Posted in News | No Comments
Fast 92 Prozent der Amerikaner unterstützen die Entwicklung und Förderung von Solarenergie. 77 Prozent der Amerikaner raten der Obama-Regierung, eine hohe Priorität auf die Weiterentwicklung und Förderung von Solarenergie zu legen.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von Schott Solar und des amerikanischen Solar-Dachverbandes SEIA, des zum zweiten Mal durchgeführten Schott Solar-Barometers.
Die Umfrage wurde vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut KElton Research durchgeführt und zeigt, wie auch beim ersten Solar-Barometer schon spürbar, ein deutliches Bekenntnis der us-amerikanischen Bevölkerung zur Solarenergie. Im Rahmen der Befagung kristallisierte sich auch heraus, dass viele Amerikaner die Solarenergie als die wichtigste Energieform der Zukunft betrachten: 43 Prozent stimmten dieser Aussage zu.
Der CEO der Solar Energy Industries Association, Rhone Resch, sieht darin ein klares Statement für die stärkere Fokussierung auf Solarenergie:„Die Ergebnisse sind auch ein Signal an die Politik, die Förderung und Entwicklung der Sonnenenergie weiter voranzutreiben. Ein Ausbau der Solarenergie trägt dazu bei, der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Gleichzeitig schafft diese Industrie neue Arbeitsplätze in ganz Amerika.“
Solarenergie-Lexikon.de meint:
Bleibt zu hoffen, daß die schwarz-gelbe Bundesregierung von ihrem Atomkurs abkommt und weiterhin die Solarindustrie als wichtigen Standortfaktor vorantreibt. Die amerikanische Regierung scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, während es in der Regierung Merkel von Atomlobbyisten wimmelt. Noch ist Deutschland in diesem Bereich die Nr.1, aber wie lange noch?
November 29th, 2009 | Posted in Politik, Videos | No Comments
Der Markt für Solaranlagen wächst trotz Finanzkrise stärker als berichtet, wie Financial Times Deutschland berichtet.
Nach Berichten der Bundesnetzagentur wurden in den vergangenen 12 Monaten in Deutschland Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von 2340 Megawatt.Dem Erneuerbare Energien Gesetz zufolge hätten es nur 1500 Megawatt sein müssen. Nach diesem stärkeren Zuwachs an Solaranlagen wird die Solarförderung im nächsten Jahr nun um 1 Prozent stärker zurückgehen. Bei Anlagen mit einer Leistung von unter 100 Kilowatt sinkt die Förderung danach um 9 Prozent, für Anlagen mit einer Leistung über 100 Kilowatt sinkt die Förderung um 11 Prozent. Jedoch halten viele Experten dem Financial Times Deutschland-Bericht zufolge dieses Zurückgehen der Förderung noch viel zu wenig. Der Sprecher des Fachmagazins Photons, Bernd Schüssler, sagte:”Die Vergütungssätze würden auch bei 30 Prozent Absenkung noch deutlich über den Herstellungskosten der Solarbranche liegen. Solarstrom lässt sich heute bereits viel billiger produzieren als es die Höhe der Einspeisevergütung vermuten lässt.”
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung hat eine Überprüfung der Vergütungssätze für die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz angekündigt. Es bleibt wohl zu erwarten, daß die Vergütung stärker sinken wird als von der Vorgängerregierung geplant. Selbst Solarworld-Chef Frank Assbeck hatte sich kürzlich für eine stärkere Kürzung der Solarvergütungen eingesetzt. Er begründete dies mit den stark gefallenen Weltmarktpreisen für Solaranlagen und forderte in diesem Zusammenhang eine stärkere finanzielle Entlastung der Stromkunden.
Oktober 31st, 2009 | Posted in Kontroverses, News, Politik | No Comments