Solarenergie soll in manchen Beziehungen schon zu erheblichem Krach geführt haben. Oft geht es um die Auseinandersetzung mit der Frage, ob man selbst eine Solaranlage installieren soll oder nicht. Wenn man selbst die Solaranlage will, der Partner aber nicht, dann hat man es schwer, dies “auf eigene Faust” gegen den Willen des Partners durchzusetzen. Solarenergie-Lexikon will Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie vielleicht doch noch Ihren Partner von dem Solarvorhaben überzeugen können:
1. Decken Sie Widersprüche der Pro-Atompropaganda auf:
Lüge: Solarenergie wird massiv subventioniert, und dies auf Kosten der Bürger, obwohl Atomstrom so günstig wäre
Seit 1974 wurde die Atomenergie von der deutschen Regierung mit fast 20 Milliarden Euro gefördert. die Erneuerbaren Energien haben in diesem Zeitraum nur knapp ein Drittel dieser Födersumme erfahren.
Beid er Atomenergie geht man zudem immer vom bestmöglichen Umstand aus, d.h. man nimmt an, dass kein Atomunglück passiert. Würde doch ein Kernschmelz eintreten,z.B. im AKW Biblis, würden neben den verheerenden Folgen für die Gesundheit der Bürger eine unglaubliche Summe von 5 Billionen Euro auf die Betreiber des Atomkraftwerks, alleine für den materiellen Schaden zukommen.
Lüge: Viele Fälle in der Vergangenheit haben gezeigt, dass man mit einer Solaranlage nicht die Jahresleistung an Energie erhält, wie von der Solarenergie angegeben.
Überall, auch in der Solarbranche, gibt es schwarze Schafe. Die angesprochenen Fälle gabe es tatsächlich, im Vergleich zu der Zahl der jährlich neu installierten Solaranlagen machen diese fälle jedoch nur einen winzigen Teil aus. Wenn Sie sicher gehen wollen bei der Montage einer Solaranlage, dann erkundigen Sie sich vor dem Abschluss des Vertrages, ob die Solarfirma beim Bundesverband Solarwirtschaft bekannt ist (www.solarwirtschaft.de) - dort wird man Ihnen gerne Auskunft geben, wie sie eine passende Firma finden.
2. Ihr Partner sagt: So eine Solaranlage verschandelt nur unser Dach
Es gibt mittlerweile sogar Orte, in denen man schief angesehen wird, wenn man keine Soalranlage auf dem Dach hat. Sollte das in Ihrem Ort nicht der Fall sein und wollen Sie ein Solarsystem installieren, dass nicht groß auffällt, dann sind vielleicht Solarziegel etwas für Sie. Diese sehen genauso aus wie normale blaue Ziegel, nur dass sie bereits über eingebaute Solarzellen verfügen.
3. Ihr Partner sagt: Und was machen wir, wenn die Sonne mal ein paar Tage nicht scheint?
Dann verweisen Sie Ihren Partner auf die hochwertigen Solarspeicher, de es mittlerweile zu kaufen gibt. Mit diesen Speichern, die die erzeugte Energie meist in Form von Wärme in Wasserbehältern speichern, kann man, zwar mit Verlusten, die Solarenergie über mehrere Tage speichern.
Zudem macht es auch nichts, wenn Sie die Solarenergie nicht speichern wollen oder können, durch die garantierte Förderung für Solarenergie können Sie in dieser Zeit auch den normalen Strom vom örtlichen Stromversorger beziehen.
4. Ihr Partner sagt: Aber die Solarförderung sinkt ja immer weiter. Das lohnt sich ja gar nicht mehr.
Sie sagen: Die Solarförderung sinkt zwar, aber die Preise für Solaranlagen auch, sogar noch stärker. Deshalb lohnt sich auch jetzt noch die Installation einer Solaranlage.Diese amortisiert sich meist binnen einiger Jahre und danach verdienen sie nur noch daran.
5.Ihr Partner sagt: Wir haben ja gar kein eigenes Haus, sondern nur eine Mietwohnung.
Hier wäre die einzige Lösung eine Mini-Solaranlage, die man auf die Balkonbrüstung aufmontiert. Hier sollten Sie sich jedoch im Vorfeld bei Ihrem Vermieter erkundigen, ob dies bei Ihnen erlaubt ist. Andernfalls bleibt Ihnen nur, in ein eigenes Haus umzuziehen…
Viele Erfolg bei der Überzeugungsarbeit wünscht Ihnen Solarenergie-Lexikon.de!