Solarenergie als Umweltschützer
Am Viktoriasee in Westkenia trägt Solarenergie dazu bei, den See sauberer zu machen und somit für die Anwohner wertvolle Ressourcen zu schonen.
Der deutsche Solarworld-Konzern baut Solartankstellen rund um den Viktoriasee. Dies soll eine ressourcenschonende Methode sein, die 160.000 Menschen, die rund um den Viktoriasee von der Fischerei leben, mit Energie für die zur Nachtfischerei benötigten Lampen zu versorgen. Bisher verwendeteten die Fischer fast auschliesslich umweltschädliches Kerosin zur Befüllung ihrer Lampen, welches auch in den See selbst gelangte und somit die Flora und Fauna des Viktoriasee schädigte. Ausserdem wurde dabei klimaschädliches CO2 freigesetzt. Die Haut der Fischer wurde jahrzehntelang den umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen ausgesetzt, was zu dermatologischen Erkrankungen und Erkrankungen der Atemwege durch Rauch führte. Das an drei rund um den Viktoriasee angesiedelten Solartankstellen- eine in Uganda, zwei in Kenia- wird den Fischern für einen niedrigeren Preis pro Ladung als das Kerosin angeboten. Da dieses Projekt so gut aufgenommen wurde, denkt Osram nun schon über eine Stromversorgung der Gegend rund um den Viktoriasee mit Solarenergie nach- denn eine öffentliche Stromversorgung gibt es dort noch nicht. (Quelle: CSR-News.net)
