Start des “Solarkataster” in Wiesbaden
Die hessische Landeshauptstadt will, wie Frankfurt Live berichtet, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2020 im Rahmen eines sogenannten “Solarkataster” auf 20 Prozent erhöhen.
Im Mittelpunkt steht die Strom- und Wäremeerzeugung aus Solarenergie. Dazu sollen gezielt alle für den Bau von Solar-aufdachanlagen geeignete Dächer in wiesbaden ausfindig gemacht werden. Aktuell sind in wiesbaden auf rund 145 Dächern von Privatpersonen Solaranlagen installiert. Diese speisen 735.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr in das Wiesbadener Stromnetz ein. Derzeit beträgt die Energiekapazität der auf privaten und städtischen Flächen und Dächern installierten Solaranlagen in Wiesbaden gerade mal 0,02 Prozent. das Solarkataster, das Aufschluss über geeignete Flächen zum Bau der Solar- und Fotovoltaikanlagen liefert, soll voraussichtlich im Frühjahr 2009 fertig sein. Dann können eigentümer von Gründstücken und Häusern das Sonnenertragspotential kostenlos ermitteln lassen und entscheiden, ob sie die Ressourcen aus der Sonne nutzen wollen. Die Finanzierung des Solarkatasters in Höhe von 53.500 Euro trägt zur Hälfte die Stadt und zur Hälfte der ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds.
